Design, das nicht schreit. Sondern bleibt.
Warum es MÆJA gibt
Ich bin Ieva, und MÆJA ist mein Label. Ich führe es allein, von der ersten Musterbestellung bis zur Antwort auf deine Mail.
Angefangen hat es mit einer Tasche, die ich als Studentin unbedingt haben wollte. Sie lag weit über dem, was ich mir leisten konnte, und alles, was ich stattdessen fand, war entweder schlecht verarbeitet oder wochenlang unterwegs. Vielleicht kennst du das Gefühl.
Später habe ich mehrere Jahre in der Modebranche gearbeitet und gemerkt, dass ich damit nicht allein war. Wenn ich in den Filialen unterwegs war, hörte ich von Kundinnen immer wieder dasselbe: Sie wünschten sich gutes Leder und eine Form, die etwas hermacht. Ein bekannter Name war ihnen nicht wichtig, ein Logo schon gar nicht. Und gerade bei Taschen gab es genau das kaum.
MÆJA ist meine Antwort auf all diese Gespräche.
Was ich mache
Ich entwerfe keine Taschen, ich suche sie aus. Das habe ich in meinem Beruf am besten gelernt: genau hinschauen, was fehlt, und so lange suchen, bis ich etwas finde, das diese Lücke wirklich füllt.
Für die ersten zwei Taschen habe ich über zwanzig Muster bestellt. Manche kamen in der falschen Farbe, manche mit schiefen Nähten, bei anderen fühlte sich das Leder schon beim Auspacken billig an. Ich habe jedes einzelne getragen, voll und leer, im Büro und auf dem Weg nach Hause. Am Ende sind zwei geblieben: die Maila und die Mille.
Gefertigt werden beide in einer Lederwaren-Manufaktur in Südchina. Mit ihr verhandle ich Material, Verarbeitung und Lieferbedingungen, und ein unabhängiger Prüfbericht bestätigt das Leder. Ich erzähle dir das so offen, weil es erklärt, wofür du bezahlst und wofür nicht. Für einen Laden, einen Zwischenhändler oder einen Namen zahlst du bei mir nichts. Dafür ist deine Tasche ein paar Tage länger unterwegs, 6 bis 11 Werktage.
Worauf ich achte
Eine Tasche darf auffallen. Manchmal ist sie das Teil, um das herum du dein ganzes Outfit baust. An anderen Tagen ist sie einfach die, die dich durch den Tag trägt, vom Termin zum Einkauf und vom Büro zum Zug. In beiden Fällen soll niemand auf die Idee kommen, nach dem Preis zu fragen.
Schön allein reicht mir dabei nicht. Eine Tasche muss deinen Alltag mitmachen. Passt rein, was du an einem langen Tag dabeihast? Findest du deinen Schlüssel, ohne alles auszuräumen? Bleibt der Henkel auf der Schulter, während du in der anderen Hand den Kaffee hältst? Wenn eine Tasche gut aussieht und dich im Alltag im Stich lässt, ist sie für mich kein gutes Design.
Ob eine Tasche das kann, spürst du beim ersten Anfassen und spätestens nach dem ersten langen Tag. Genau so habe ich ausgesucht.
Wo du mich findest
MÆJA ist in Hamburg zu Hause, zwischen Eppendorf und Hoheluft. Hinter dem Label stehen kein Team und keine Agentur, nur ich. Wenn du mir schreibst, antwortet dir also genau die Person, die deine Tasche ausgesucht hat: kundenservice@maeja.de
Du hast das Auge. Ich habe die Suche für dich übernommen.
Ieva